Montag, 19. Januar 2009
Die Suche nach der Wahrheit
arica, 18:19h
Wahrheit - ein großes Wort.
Zuerst kann man sich fragen: Gibt es überhaupt eine objektive Wahrheit? Viele denken, Wahrheit käme auf den Standpunkt an.
Nehmen wir ein Beispiel: Die Frage "Ist Stefan zu Hause?". Diese Frage stellt Peter, der an der Haustür klingelt, an Stefans Vater.
Nun, es wird wohl keiner daran zweifeln, dass es in diesem Fall eine objektive Wahrheit gibt, nämlich die physische Anwesenheit von Stefan im Haus.
Ob allerdings sein Vater die Wahrheit kennt, sei dahin gestellt. Und auch ob er dann die Frage wahrheitsgemäß - also soviel er weiß - beantworten will, auch.
Hier gibt es also neben der objektiven Wahrheit mindestens 2 weitere:
1.Vaters Glaube über den Verbleib seines Sohnes - vielleicht hat Peter sich ja rausgeschlichen, um seine Freundin zu treffen.
2. Peters Erkenntnis nach der Auskunft des Vaters.
wenn jetzt Stefan aus irgendeinem Grund nicht Herr seiner Sinne ist, z.B. tot im Straßengraben, weil er heimlich Vaters Auto genommen hat, um seine Freundin zu beeindrucken, dann gibt es in diesem Moment - nämlich an der Haustür - vielleicht niemanden, der die objektive Wahrheit kennt.
Aber sie existiert zweifelsohne.
Also: Auch wenn die Wahrheit über einen Umstand niemandem bekannt ist und auch sehr schwer zu ergründen ist, heißt das noch lange nicht, dass es sie nicht gibt.
Nehmen wir jetzt ein politisches Beispiel.
Waren die Astronauten auf dem Mond?
Es gibt ja immer wieder aufkommende Verschwörungstheorien, die das bestreiten.
Erst mal die objektive Wahrheit: Die gibt es natürlich. Entweder waren sie dort oder nicht.
Am nächsten dran sind sicherlich die Astronauten selbst. Wenn sie nicht unter Halluzinationen litten, wissen sie ganz sicher, ob sie auf dem Mond waren oder nicht. Das vergisst man ja nicht so einfach wieder.
Dann das Bodenpersonal. Das kommt auch ziemlich nah dran. Dem könnte man nur ganz schwer was vormachen.
Und dann kommen eigentlich gleich wir: Die Medien-Informierten.
Wir sind nicht allzu nah dran an der Wahrheit, bzw. an der Gewissheit über die Wahrheit. Und hier liegt die Quelle für Spekulationen und Theorien.
Niemand vermag der Bevölkerung einen echten Beweis vorlegen, der alle überzeugen wird.
Das liegt schlicht daran, dass man im Grunde nichts wirklich beweisen kann - natürlich vor Gericht, aber nicht im wirklichen Leben.
Freilich wird man jetzt sagen, Peter und Stefans Vater gehen einfach in Stefans Zimmer und sehen nach, dann haben sie den Beweis.
Aber all die anderen? Wir, die Zuschauer? Wie sollen wir glauben? Wie kritisch müssen wir sein?
Ich habe diesen Blog eröffnet, um nach einem Weg zu suchen, als einer von Milliarden Medien-Informierten die Wahrheit hinter der Informations- und Nachrichtenflut zu erkennen.
Und ich fordere alle auf, daran mitzuwirken!
Es geht nicht um das Sammeln oder Entkräften von Verschwörungstheorien - auf keinen Fall!
Es geht eher um so Fragen wie: Wenn ein Politiker sagt "Die Rente ist sicher", bedeutet das immer das Gegenteil? Ist das vielleicht ein Code? Oder wie?
Zuerst kann man sich fragen: Gibt es überhaupt eine objektive Wahrheit? Viele denken, Wahrheit käme auf den Standpunkt an.
Nehmen wir ein Beispiel: Die Frage "Ist Stefan zu Hause?". Diese Frage stellt Peter, der an der Haustür klingelt, an Stefans Vater.
Nun, es wird wohl keiner daran zweifeln, dass es in diesem Fall eine objektive Wahrheit gibt, nämlich die physische Anwesenheit von Stefan im Haus.
Ob allerdings sein Vater die Wahrheit kennt, sei dahin gestellt. Und auch ob er dann die Frage wahrheitsgemäß - also soviel er weiß - beantworten will, auch.
Hier gibt es also neben der objektiven Wahrheit mindestens 2 weitere:
1.Vaters Glaube über den Verbleib seines Sohnes - vielleicht hat Peter sich ja rausgeschlichen, um seine Freundin zu treffen.
2. Peters Erkenntnis nach der Auskunft des Vaters.
wenn jetzt Stefan aus irgendeinem Grund nicht Herr seiner Sinne ist, z.B. tot im Straßengraben, weil er heimlich Vaters Auto genommen hat, um seine Freundin zu beeindrucken, dann gibt es in diesem Moment - nämlich an der Haustür - vielleicht niemanden, der die objektive Wahrheit kennt.
Aber sie existiert zweifelsohne.
Also: Auch wenn die Wahrheit über einen Umstand niemandem bekannt ist und auch sehr schwer zu ergründen ist, heißt das noch lange nicht, dass es sie nicht gibt.
Nehmen wir jetzt ein politisches Beispiel.
Waren die Astronauten auf dem Mond?
Es gibt ja immer wieder aufkommende Verschwörungstheorien, die das bestreiten.
Erst mal die objektive Wahrheit: Die gibt es natürlich. Entweder waren sie dort oder nicht.
Am nächsten dran sind sicherlich die Astronauten selbst. Wenn sie nicht unter Halluzinationen litten, wissen sie ganz sicher, ob sie auf dem Mond waren oder nicht. Das vergisst man ja nicht so einfach wieder.
Dann das Bodenpersonal. Das kommt auch ziemlich nah dran. Dem könnte man nur ganz schwer was vormachen.
Und dann kommen eigentlich gleich wir: Die Medien-Informierten.
Wir sind nicht allzu nah dran an der Wahrheit, bzw. an der Gewissheit über die Wahrheit. Und hier liegt die Quelle für Spekulationen und Theorien.
Niemand vermag der Bevölkerung einen echten Beweis vorlegen, der alle überzeugen wird.
Das liegt schlicht daran, dass man im Grunde nichts wirklich beweisen kann - natürlich vor Gericht, aber nicht im wirklichen Leben.
Freilich wird man jetzt sagen, Peter und Stefans Vater gehen einfach in Stefans Zimmer und sehen nach, dann haben sie den Beweis.
Aber all die anderen? Wir, die Zuschauer? Wie sollen wir glauben? Wie kritisch müssen wir sein?
Ich habe diesen Blog eröffnet, um nach einem Weg zu suchen, als einer von Milliarden Medien-Informierten die Wahrheit hinter der Informations- und Nachrichtenflut zu erkennen.
Und ich fordere alle auf, daran mitzuwirken!
Es geht nicht um das Sammeln oder Entkräften von Verschwörungstheorien - auf keinen Fall!
Es geht eher um so Fragen wie: Wenn ein Politiker sagt "Die Rente ist sicher", bedeutet das immer das Gegenteil? Ist das vielleicht ein Code? Oder wie?
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